1 Musik:
2 Liebe:
Der Buhlknabe Eros spielt, ganz Kind, ueber die Bluetenspitzen streichend, beruehr sie mir nur nicht, vom Riedgras.
Alkman, Mele, 19
3 Tod:
Fuehr mir den eisigen Tod nicht vor Augen, schrick mir den mannhaften Sinn nicht.
Stesichoros, Geryoneis, 4, 5-6
4 Aufrichtigkeit:
Not tut es, das Wort geradeheraus zu sagen.
Homer, Ilias, 9, 309
5 Mut:
Sei jemand, der sich zur Wehr setzt, auf dass noch mancher der Nachgeborenen gut rede von dir.
Homer, Odyssee, 1, 302
6 Tod:
Kein Weg ist ja, das Sterben zu meiden, vom Schicksal belassen sterblichem Manne.
Kallinos, El. 1, 12/13
7 Heimat:
Doch seine Stadt verlassen und die fetten Aecker und betteln gehn, das ist von allem schlimmste Pein.
Tyrtaios, El. 1, 3/4
8 Lust:
Denk an die eigne Lust.
Mimnermos, El. 2, 1
9 Ende:
Und keiner weiss ja, wie´s ausgehn wird, wenn eine Sache angefangen ist.
Solon, El. 1, 65/66
10 Urteil:
Gleich muss man das Ganze klar durchschaun.
Solon, El. 6, 6
11 Geschwindigkeit:
Auch wer nur langsam laeuft, mit Kopf holt er den Schnellen doch ein.
Theognis, El. 3, 1
12 Schein:
Oft wird die klare Urteilskraft getaeuscht vom auessren Schein.
Theognis, El. 20, 128
13 Trinken:
Ich trinke auf den Speer gestuetzt.
Archilochos, 1, 2
14 Krieg:
Was schert mich der Schild da hinten?
Archilochos, 5, 3
15 Denken:
Sie denken so, wie das ist, woran sie geraten sind.
Archilochos, 8, 3
16 Rhythmus:
Erkenne lieber, welcher Rhythmus Menschen haelt.
Archilochos, 12, 7
17 Erkenntnis:
Klarheit gibt es bei Menschen nicht.
Semonides, 1, 3
18 Alter:
Am Leben sind wir wenige Jahre nur.
Semonides, 3, 2
19 Liebe:
Gebeugt hat sich fuer mich beim Schein der Lampe Arete.
Hipponax, 22, 1
20 Anfang:
Beginnen wir doch mit den Musen.
Hesiod, Theogonie, 36
21 Chaos:
Also zuallererst ist das Chaos entstanden.
Hesiod, Theogonie, 116
22 Dummheit:
Wenn es ihm passiert ist, merkt es auch der Dumme.
Hesiod, Werke und Tage, 218
23 Lernen:
Ich werde aelter und lerne immer noch viel dazu.
Solon, El. 11